Haus der Generationen St. Anna

Der Beitrag entstand im Rahmen eines Wettbewerbs zur Erweiterung des Pflegeheims und zur Entwicklung eines neuen Dorfzentrums zwischen Kirche und Haus der Generationen. Das Projekt formuliert eine offene Anlage mit gestaffelten Baukörpern und einer zentralen Platzsituation, die als zeitgemässe Agora Raum für Begegnung und gemeinschaftliches Leben schafft.

Architektonisches Konzept
Die Neubauten orientieren sich an einer neu definierten Nord-Süd-Achse zwischen Kirche und Haus der Generationen sowie an der bestehenden Ost-West-Verbindung des Areals. Gestaffelte Baukörper und gezielte Abgrabungen formen ein durchlässiges Ensemble mit klaren Sichtbezügen und differenzierten Freiräumen. Die Höhenentwicklung der Gebäude reagiert auf die bestehende Bebauung und erhält zugleich die Fernsicht aus den Zimmern des Pflegeheims.

Raumaufteilung und Nutzung
Die Erweiterung basiert auf klar strukturierten Grundrissen mit einer funktionalen Trennung von Bewohner-, Personal- und Verwaltungsbereichen. Ein Grossteil der Bewohnerzimmer ist im abgegrabenen Untergeschoss angeordnet und erhält über Innenhöfe natürliche Belichtung sowie direkten Bezug zu geschützten Aussenräumen. Ergänzende Gemeinschafts- und Freiräume erweitern das therapeutische und soziale Angebot der Anlage.

Technische Ausführung
Die Konstruktion folgt einem nachhaltigen Ansatz mit überwiegender Holzbauweise, während Beton nur dort eingesetzt wird, wo er konstruktiv erforderlich ist. Ein regelmässiges strukturelles Raster ermöglicht eine wirtschaftliche Bauweise und bietet Flexibilität für zukünftige Anpassungen. Begrünte Dächer, Photovoltaikflächen sowie eine extensive Bepflanzung tragen zur Verbesserung des Mikroklimas und zum sommerlichen Wärmeschutz bei.

Kategorie

Wettbewerbe

Bauherrschaft

Haus der Generationen St. Anna

Standort

Steg